Combo-Gitarrenverstärker

Gitarrencombo

Ist schon ein lustiges Wort für einen Gitarrenverstärker, oder? Auf jeden Fall meine liebste Bauform. Kompakt, man kann keine Kabel vergessen und immer noch laut genug.

Wie sieht ein Combo – Gitarrenverstärker aus?

Bei einem Gitarrenkombo sind der eigentliche Verstärkerteil und der oder die Lautsprecher in einem Gehäuse untergebracht. Dabei gibt es bei den Gitarrencombos welche, bei denen man von vorne auf die Bedienelemente zugreifen kann und welche, bei denen man von oben an die Knöpfe und Schalter kommt. Gitarrencombos können sowohl Röhrenamps, Digitalamps als auch Digital sein. Die Technik spielt hier keine Rolle.

Combo oder Kombo?

Hin und wieder trifft man auch auf die Schreibweise „Kombo“. Das wäre gar nicht so abwegig, denn der Begriff Gitarrencombo kommt ja von der „Kombination aus Verstärker und Lautsprecher“ – und Kombination schreibt man mit „K“ – warum also nicht GitarrenKombo? In der Tat hat sich allerdings eher die Schreibweise mit „C“ eingebürgert: Combo.

Was sind die Vor- und Nachteile von Gitarrencombos?

Vorteile:

  • Bei einem Gitarrencombo hat man alles in einer Kiste. Bedeutet: Stromkabel rein, Gitarrenkabel einstecken – und loslegen. Man muss nicht erst den Verstärker mit der Box verbinden. (Und man kann dieses Verbindungskabel auch nicht zu Hause vergessen, nur um dann bei der Bandprobe dumm dazustehen ;-))
  • Bei einem Gitarrencombo sind die einzelnen Bauteile ideal aufeinander abgestimmt.
  • Ein Combo ist etwas günstiger, als wenn man die Teile einzeln kauft

Nachteile:

  • Bei einem Gitarrencombo kann man das Gewicht nicht auf 2x Tragen aufteilen. Wenn man es also mit dem Rücken hat, kommt man nicht umhin, alles auf einmal zu tragen. Es ist ja schließlich eine Kiste. Wäre der Kombo stattdessen aufgeteilt in ein Topteil und eine Box, könnte man einfach 2x laufen und hätte jeweils weniger Kilos zu tragen.
  • Bei einem Combo kann ich den Verstärker nicht mit verschiedenen Boxen kombinieren. (Bzw. ich kann es oft schon – aber dann habe ich halt einen ungenutzten Gitarrenlautsprecher, den ich mit mit rumschleppen muss.)

Empfehlenswerte Gitarrencombos

Peavey Bandit

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Ein prima Einsteigercombo in Transistorbauweise ist der Peavey Bandit. Er ist ein auch in Musikschulen sehr beliebter Amp, da er einfach zu bedienen ist, extrem robust ist und trotz extrem geringen Preises sehr ordentlich klingt. Er ist auch laut genug, um auch bei einer kleinen Bandprobe mithalten zu können. Günstiger bekommt man einen so bewährten und flexiblen Einsteigeramp nicht.

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ENGL Screamer 50

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Beim ENGL Screamer 50 (Preischeck & Kaufen*) handelt es sich um einen richtig guten und flexiblen Röhrencombo. Er kann von kristallklaren Clean-Sounds über an erdige Blues-Sounds bis zu richtig heftig verzerrten Klängen alles liefern, was das Gitarristenherz begehrt. Und das alles bei einem sehr kompakten Äußeren und super Bedienbarkeit. Nicht zu viele Knöpfe! 😉 Ich habe ihn jahrelang mit einer Top-40 Tanzband gespielt, und zusammen mit einem [easyazon_link asin=“B007F43362″ locale=“DE“ new_window=“default“ nofollow=“default“ tag=“gitarrenratgeber-21″ add_to_cart=“default“ cloaking=“default“ localization=“default“ popups=“default“]Boss GT-100 Multieffektpedal*[/easyazon_link] hatte ich so ein unschlagbar flexibles Setup bei größtmöglicher Kompaktheit. Hört Euch mal das Video an. Mittlerweile wurde der Amp optisch überarbeitet und hat nicht mehr den 90er Spiegellook wie im Video – ist aber der gleiche Verstärker.[line]

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