Rhytmusgitarrist

Der Rhytmusgitarrist liefert in einer Band das sichere Akkordfundament, auf dem sich die Soloinstrumente – z.B. der Sologitarrist – austoben können. Eher spielt eher selten Soli, ist tendenziell im Hintergrund, und liefert zusammen mit dem Bassisten die verlässliche Basis der Band.

Beispiele für bekannte Rhytmusgitarristen sind z.B. Brad Whitford von Aerosmith, Gilby Clarke von Guns ’n‘ Roses oder XXX von den Rolling Stones.

Übrigens ist es definitiv nicht so, dass der Rhytmusgitarrist, der weniger gute Gitarrist ist. Er ist oftmals einfach nur der weniger extrovertierte Charakter. Und nicht wenige Songs ziehen ihren typischen Sound nicht nur aus Melodie und Instruentierung, sondern eben auch aus den Licks und Riffs, die der Rhytmusgitarrist beisteuert. Denn auch wenn „Rhytmusgitarrist“ erst einmal nach Akkordeschrammeln klingt, so ist das bei entsprechend ausgefeilten Songs in den seltensten Fällen so. Oft liefert der Rhytmusgitarrist ausgefeilte Riffs, die sich mit den anderen Instrumenten zu einem spannenden ganzen ergänzen – und um das ordentlich zu können, muss man schon ordentlich Gitarre spielen zu können.

Hier mal ein paar Beispiele, in denen der Rhytmusgitarrist gut heraus kommt.

Übrigens ist die Unterteilung nac Rhytmusgitarrist und Sologitarrist natürlich kein „Muss“. In vielen Bands kristallisiert es sich aber einfach so heraus, und zwei gleichermaßen extrovertierte Gitarristen nebeneinander, das funktioniert selten. Andererseits sind zwei eher schüchterne Gitarristen für das Publikum auch nicht besonders spannend. Die Kombo „Rampensau als Sologitarrist, der zusammen mit dem Sänger die Front bespielen, und ein Rhytmusgitarrist, der zusammen mit Bass und Schlagzeug im Hintergrund das Fundament bildet“, diese Kombination hat sich einfach bewährt.

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