Fender

FenderFender Gitarren – sie stehen für die Beach Boys, Buddy Holly und Jimmy Hendrix.
Aber auch Richie Sambora, Iron Maiden und jede Menge moderner Gitarristen.

Ohne Leo Fender, einen Pionier des modernen Gitarrenbaus, wären E-Gitarren heute mit Sicherheit nicht das, was sie heute sind.

Fender KopfplatteFender ist hauptächlich berühmt für seine zwei erfolgreichsten Modelle: Die Fender Stratocaster (kurz „Strat“) und die Fender Telecaster (kurz „Tele“).

Das erstaunliche daran: Obwohl diese Gitarren in den 1940er Jahren entworfen wurden, werden sie heute nahezu unverändert gebaut. Das ursprüngliche Design war einfach so gut, dass es nicht viel zu verbessern gab. Von welchem Automodell kann man das schon sagen?

Die frühen Tage – Leo Fender

Gegründet wurde die Firma Fender 1946 von Leo Fender, einem Bastler der eines Tages sein Hobby als Radioelektriker zum Beruf machte und Geräte und Dienstleistungen rund um Elektronik, Verstärker, Musikinstrumente und die Reperatur derselben anbot.

So kam Herr Fender immer wieder mit Musikern in Kontakt – unter anderem mit dem Lapsteel-Gitarristen Cayton Orr Kauffman, mit dem er schließlich in einer Hütte hinter seinem eigentlichen Laden eine Firme zum Bau von Lapsteel-Gitarre und passenden Verstärkern gründete.

Das Geschäft lief richtig gut. So gut, dass es Herrn Kauffman zu viel wurde, und er sich 1946 aus der Firma zurückzog. Leo nahm das zum Anlass und gründete die „Fender Electric Instrument Manufacturing Company“

Die Geburt der legendären Gitarren – die Telecaster und die Stratocaster entstehen

In den 1930er und frühen 1940er Jahren waren die meisten Gitarren noch Akustikgitarren. Diese hat Leo Fender zwar schon mit Tonabnehmer versehen, aber Solidbody-Gitarre waren noch nicht üblich.

Dabei war die Herstellung von Gitarren mit akustischem Korpus recht aufwändig, und außerdem gab es bei größeren Lautstärken wie sie bei den in diesen Jahren immer größer werdenden Konzerten immer öfter vorkamen gerne mal Probleme mit Feedback.

Diese Probleme packten Leo Fender, und so machte er sich an die Entwicklung eines Solidbody-Instrumentes. Also einer Gitarre, deren Korpus „solid“, aus massivem Holz war. Ausserdem sollte das Instruent schnell und günstig zu bauen sein, und leicht zu reparieren.

Und schließich war sie da, die erste Legende von Fender: Die Fender Telecaster. 1950 brachte Leo Fender diese Solidbody Gitarre heraus, und sie wurde ein solcher Erfolg, dass er schon bald sein Radiogeschäft zu machte, und sich ganz auf die Produktion von Gitarren und entsprechenden Verstärkern konzentrierte.

So folgte schon bald die Gitarre, die die Telecaster von er Stückzahl der produzierten Gitarren glatt noch überholen sollte: Die Fender Stratocaster.

Von beiden Gitarrenmodellen, Telecaster und Stratocaster, sind die Instrumente aus diesen frühen Jahren mittlerweile zu absoluten Legenden geworden. Leo Fender hat wohl einiges richtig gemacht, denn selbst die von ihm gebauten Instrumente aus den allerersten Jahren funktionieren noch immer, werden gespielt – und immer mal wieder zu absolut anstronomischen Liebhaberpreisen gehandelt.

Wenn Du heute eine Fender Stratocaster aus den 50er Jahren kaufen möchtest, so musst Du je nach Zustand (original ist besser…) um die 30.000 Euro auf den Tisch legen. Wenn die Gitarre dann noch von einer entsprechenden Gitarristenlegende wie Eric Clapton oder Jimmie Hendrix gespielt wurde, dann kannst Du gleich noch eine 0 dranhängen. Eine Fender Stratocaster von Bobn Dylon ist vor nicht allzu langer Zeit für fast 1.000.000 Dollar verkauft worden.

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